autoimmunkrankheiten - Gastritis, chronische autoimmune
   
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Typ-A-Gastritis

Bei der autoimmun bedingten Gastritis finden sich Antikörper gegen die Belegzellen des Magens(produzieren die Magensäure) und/oder gegen den sogenannten Intrinsic-Factor. Dieser ist für die Aufnahme von Vitamin B12 notwendig. Durch Schwund der Belegzellen produzieren die Patienten nur unzureichend Magensäure (Achlorhydrie). Durch den fehlenden Intrinsic-Factor kann sich eine Vitamin-B12-Mangelanämie (perniziöse Anämie; Anämie = Blutarmut) entwickeln.

Diese Form der Gastritis beginnt häufig im oberen Teil des Magens (Kardia) und breitet sich von dort auf die Schleimhaut des Magenkörpers (Korpus) aus.

Die Ursache für die Bildung der Autoantikörper ist unklar. Ein gewisser Teil der Erkrankungen könnte mit einer Infektion durch das Bakterium Helicobacter pylori zusammenhängen.

Häufigkeit

Die Typ-A-Gastritis macht etwa 3-6% aller Gastritiden aus(50% der Menschen über 50 haben eine Gastritis)

Symptome

•häufig macht die Gastritis keine Symptome
•evtl. Völlegefühl, Schmerzen unter dem Zwerchfell, Blähungen und Durchfälle

Diagnose

•Die Diagnose einer Gastritis wird mittels einer Magenspiegelung (Gastroskopie) gestellt, bei der kleine Materialproben (Biopsien) aus der Schleimhaut entnommen und anschliessend im Labor untersucht werden.
•Bestimmung der Antikörper im Blut

Komplikationen

•perniziöse Anämie (s.o.)
•Das Risiko für ein Magencarcinom ist erhöht

Therapie

•gegebenenfalls Behandlung der perniziösen Anämie (Substitution vin Vitamin B12 und Folsäure)
•Behandlung einer eventuell vorhandenen Helicobacter pylori Infektion
•regelmäßige Kontrolle (etwa alle drei Jahre) durch Magenspiegelung aufgrund des erhöhten Krebsrisikos
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